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Das Projekt


"Wissen ist Macht" ist ein Instrument gegen Frauenarmut. Es dient der Stärkung durch Wissen und Information von Frauen im Burgenland.


Unsere Ziele

  • Prävention von Frauenarmut durch gezielte Information, individuelle Beratung und Unterstützung
  • Wege aus der Armutsfalle
  • Frauen-Power: Wissen wird zu Macht


Die Methoden

  • Vorträge: "Wissen macht sicher"
  • Workshops: "Wissen macht kompetent"
  • Beratung und Coaching: "Wissen macht stark"
  • Informationsplattform: umfassende Online-Informationen


Start und Ablauf

Beginnend mit Oktober 2017 und auf die Dauer von zwei Jahren angelegt, wird Sensibilisierung und Enttabuisierung in Bezug auf das Thema "Frauenarmut" gefördert. Mittelfristig streben wir eine Stärkung der Selbstbestimmtheit von Frauen im Burgenland an. Langfristig gesehen könnte das Projekt als Modell für eine österreichweite Initiative dienen.


Finanzierung


Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und vom Land Burgenland - auf Initiative von LRin Verena Dunst - finanziert.

Zum Thema Frauenarmut

Nicht jede Frau ist arm, aber für alle Frauen gilt, dass es mit dem Geschlecht verbundene Armutsrisiken gibt.

Armut in Österreich hat viele Facetten und Armut bewirkt, dass das Leben in vielen Bereichen eingeengt wird. Ein Leben mit einem Mangel an Möglichkeiten und Ressourcen schränkt ein und grenzt aus.

Laut Armutskonferenz liegt die aktuelle Armutsgefährdungsschwelle für einen Einpersonen-Haushalt in Österreich derzeit bei € 1.185,- monatlich.

Menschen, die von Armut betroffen sind kämpfen neben beengten finanziellen Verhältnissen mit schlechten Wohnsituationen, erschwerten Zugangsbedingungen zu Bildung und Gesundheit, mit dem Verlust von sozialen Kontakten und fehlenden Möglichkeiten am öffentlichen und kulturellen Leben teil zu nehmen.

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Strukturen bedingen, dass Frauen nach wie vor stärker gefährdet sind von Armut betroffen zu werden. Frauen verdienen in Österreich im Vergleich zu anderen EU- Ländern noch immer um fast 22% weniger als Männer. Frauen sind zudem seltener in Führungspositionen vertreten. Die Zahl der Frauen in Teilzeitbeschäftigung steigt, vor allem bei Frauen mit Kindern unter 15 Jahren aufgrund von Betreuungsverpflichtungen (Working Poor). Die Betreuung und Erziehung der Kinder, die Pflege von Angehörigen, unbezahlte Sorgetätigkeiten wirken sich kurz-, und langfristig negativ auf weibliche Lebensentwürfe aus. (Quelle: STATISTIK AUSTRIA)

Strategien gegen Frauenarmut

Zugang schaffen zu Information, Unterstützungsangeboten und sozialen Dienstleistungen

Eigenständige ökonomische Absicherung

Existenzsicherndes Einkommen

Gerechte Verteilung von Arbeit, Familienarbeit, Einkommen und Vermögen

Verbesserungen der sozialen Infrastruktur:

  • Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen
  • Ausbau der Unterstützung für pflegebedürftige Personen
  • Ausbau öffentliches Verkehrsnetz
  • Gesundheitskosten senken


Leistbaren Zugang zu Bildung und Qualifizierung, Investition in Ausbildung

Gleicher Lohn bei gleicher Tätigkeit

Schaffen qualifizierter Arbeitsplätze