Extremismus Workshop - April 2017

Wie definieren wir „extrem“, welche Aussagen und Geschehnisse schockieren heute noch, wie nehmen wir „Radikalisierung“ wahr? „Vieles, was früher extrem empfunden wurde, ist heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen,“ schildert Myassa Kraitt, Trainerin der Beratungsstelle Extremismus, die vom Familienministerium gefördert wird.

Myassa Kraitt, Bakk. Kultur –und Sozialanthropologin und Nedžad Moćević, MA., verweisen auf die Gefahren der Reduktion von Komplexität und Kennzeichen, die auf eine Radikalisierung hinweisen können. Historische Entstehungsprozesse von politischen und religiösen Strömungen, die wir gemeinhin mit "-ismen" betiteln, wurden aufgerollt und damit in neue Kontexte gestellt. Ziel des Workshops war die eigene Auseinandersetzung mit herausfordernden Situationen im beruflichen und sozialen Umfeld und die Erarbeitung von fünf Kennzeichen, die für Extremismus wegweisend sind.

Eine Fortführung des Workshops mit vertiefenden Inhalten wird bereits angedacht.

Frauen in der (Kommunal-)politik- Februar 2017

Es war ein Bibliotheksgespräch der besonderen Art.

Zunächst führte Mag.a Andrea Bischel die zahlreichen, zum Teil aus Eisenstadt angereisten, BesucherInnen mit ihrem interaktiv gestalteten Vortrag in Sphären von Frauen in der (Welt)politik und erläuterte die Ergebnisse ihrer Interviews mit Frauen, die aktuell politische Funktionen bekleiden.

Anschließend erzählten die vier Politikerinnen Silvia Czech, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Burgenland, Silvia Burian, Gemeinderätin in Tadten (FPÖ), Julia Wagentristl, Gemeinderätin in Kleinfrauenhaid sowie ea Landesgeschäftsführerin der jungen ÖVP und Maria Racz, Gemeinderätin in Oberwart (Die Grünen) über den Alltag ihrer politischen Arbeit, über das was sie motiviert und was sie Frustrationen überwinden lässt.

Allen vier Frauen ist gemeinsam, dass sie Frauen in der Politik wichtig finden, wenngleich ihre Vorbilder nicht immer weiblich sind. Sie möchten zu mehr (Verteilungs)-gerechtigkeit und Chancengleichheit der Geschlechter beitragen, sich um die Anliegen der Menschen in der Gemeinde kümmern, für eine lebenswerte Umwelt arbeiten und als Frauen gleichberechtigt die Politik gestalten.

Jede der Podiumsdiskutantinnen fühlt sich in ihrer politischen Funktion grundsätzlich respektiert, trotzdem kommt es vor, dass eine Politikerin nach ihrem Äußeren und nicht nach ihrem inhaltlichen Beitrag beurteilt wird. Wenn (kleine) Kinder da sind braucht es darüber hinaus ein familiäres Umfeld (Großeltern....), das Betreuungsaufgaben übernimmt.

Frauengespräch - Februar 2017

In der Frauenberatungsstelle Oberwart hat am 8. Februar ein Frauengespräch stattgefunden – die Zielgruppe dieser Veranstaltung waren diesmal Frauen mit Migrationshintergrund.

Drᴵᴺ Verena Seidler, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshelferin hat in einem offenen Gespräch zu den Themen Familienplanung, Gesundheit, Vorsorge und Schwangerschaft einen kleinen Vortrag gehalten und anschließend Fragen beantwortet.

„Mit der finanziellen Unterstützung von JUVENILIA ist es uns gelungen eine Veranstaltung zu organisieren, in der die Frauen die wichtigen Informationen in ihrer Muttersprache bekommen haben – der Vortrag wurde in Farsi und Arabisch übersetzt.“ so Mag.ͣ Magdalena Freißmuth, die Geschäftsführerin der Frauenberatungsstelle, “Oft ist nicht nur die Sprachbarriere ein Hindernis die notwendige Vorsorge zu treffen. Es sind die fehlenden Informationen zum Funktionieren des Gesundheitssystems - das Frauengespräch war der erste Schritt, um das zu ändern“.

Ausgestattet mit dem Grundwissen konnten interessierte Frauen weitere Termine für Einzelgespräche vereinbaren, in denen individuelle Fragen beantwortet werden – auch hier besteht die Möglichkeit der Unterstützung von einer Dolmetscherin.

Alle Frauen, die in einem individuellen Gespräch mit Drᴵᴺ Seidler über ihre Situation und die entsprechende Vorgangsweise sprechen möchten, sollen einen Termin in der Frauenberatungsstelle Oberwart unter der Nummer 03352/ 33 855 vereinbaren.

Geld für Gesundheit - Oktober 2016

Im Oktober fand die feierliche Scheck-Übergabe statt - der Juvenilia Club Südburgenland spendete dem Verein Frauen für Frauen den Reinerlös der Charity Veranstaltung „Fesch’n Party“ beim Gurkenprinz in Stegersbach. Mit dieser finanziellen Hilfe wird ein Pilotprojekt mit Maßnahmen im gesundheitlichen Bereich ermöglicht, u.a. Aufklärung und Prävention, kostenlose Beratungsleistung zu konkreten gynäkologischen und gesundheitlichen Fragestellungen sowie Förderung der Gesundheit auf physischer und psychosozialer Ebene.

Der Juvenilia Club Südburgenland ist eine Vorfeldorganisation des Service Clubs Soroptimist International, einem weltweiten Netzwerk, das sich für die Rechte und die Förderung von Frauen und Mädchen einsetzt.

Gute Bewerbungsunterlagen – der erste Schritt auf der Jobsuche - Oktober 2016

Die Maßnahmen im Frauenberufszentrum in Oberwart und die arbeitsmarktpolitische Beratung, die die Frauen- und Mädchenberatungsstellen in Jennersdorf, Güssing und Oberwart anbieten, werden im Auftrag vom AMS Burgenland durchgeführt.

Um sicher zu gehen, dass die Frauen mit den bestmöglich optimierten Unterlagen die Beratungsstellen verlassen. haben alle zuständigen Beraterinnen an einer Schulung teilgenommen, wo die aktuelle ÖNORM und die Vorgaben des AMS besprochen wurden.

Kräutergarten der Vielfallt - Juli 2016

Am 7. Juli arbeiteten Frauen aus sechs Nationen (Österreich, Ungarn, Italien, Finnland, Iran, Polen, Portugal) an einem gemeinsamen Kräutergarten. Mit viel Energie, einiger Mühe und großer Freude entstand aus dem brachliegenden Vorgarten der Frauenberatungsstelle ein Ort der Begegnung, wo Kräuter aus der ganzen Welt ihren Platz fanden.

Das Projekt wurde von Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abt. 7 – Kultur, Wissenschaft und Archiv, als Kleinprojekt im Jahr der kulturellen Vielfalt 2016 teilgefördert.

Wie (Berufs-)Anerkennung gelingen kann - Mai 2016

Die Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstellen OW, GS, JE und einige Kooperationspartnerinnen haben an einem Workshop zum Thema Anerkennung der ausländischen Ausbildungen (durchgeführt vom inspire thinking aus Graz) teilgenommen.

Ob im konkreten Fall eine Anerkennung überhaupt notwendig ist? Reicht womöglich eine Bewertung der Ausbildung? An wen kann man sich wenden? Antworten auf diese Fragen bekommen interessierte Frauen in unseren Frauenberatungsstellen.

Frühjahrswanderung - April 2016

Bei sonnigem Wetter fand die Frühjahrswanderung der Frauenberatungsstelle Oberwart in Bad Tatzmannsdorf statt. Helga Nicka führte durch den Kurort und berichtete über die Entstehung des Ortes.

Osteofit - Vorbeugung durch Bewegung / Wohlfühlstunde - laufend

Bewegungsfreudige Frauen treffen sich wöchentlich beim Training, um Körper, Geist und Seele zu erfrischen.